Das C Faces Beauty ABC

A

Aminosäuren

Aminosäuren sind Grundbausteine des Körpers. Sie sind, wie Fett und Kohlenhydrate, zwar auch Energieträger, zeichnen sich aber strukturell dadurch aus, dass sie Stickstoff (N) enthalten – Fett und Kohlenhydrate enthalten keinen Stickstoff. Als solches sind nur Aminosäuren dazu in der Lage, Gewebe und Organe, Muskeln, Haut und Haare zu bilden. Sie regulieren fast alle Stoffwechselprozesse. Die meisten Hormone bestehen aus Aminosäuren, sie befördern Nährstoffe und Sauerstoff durch den Körper. Insgesamt gibt es weit über 200 Aminosäuren, davon 22 proteinogen. Proteinogene Aminosäuren, sind auch in der Lage, Protein und Körpergewebe zu bilden.

Auch Antikörper bestehen hauptsächlich aus Aminosäuren, sodass ein Mangel an Aminosäuren zu einem schlechter funktionierendem Immunsystem führen kann.

A

Aminosäuren

Aminosäuren sind Grundbausteine des Körpers. Sie sind, wie Fett und Kohlenhydrate, zwar auch Energieträger, zeichnen sich aber strukturell dadurch aus, dass sie Stickstoff (N) enthalten – Fett und Kohlenhydrate enthalten keinen Stickstoff. Als solches sind nur Aminosäuren dazu in der Lage, Gewebe und Organe, Muskeln, Haut und Haare zu bilden. Sie regulieren fast alle Stoffwechselprozesse. Die meisten Hormone bestehen aus Aminosäuren, sie befördern Nährstoffe und Sauerstoff durch den Körper. Insgesamt gibt es weit über 200 Aminosäuren, davon 22 proteinogen. Proteinogene Aminosäuren, sind auch in der Lage, Protein und Körpergewebe zu bilden.

Auch Antikörper bestehen hauptsächlich aus Aminosäuren, sodass ein Mangel an Aminosäuren zu einem schlechter funktionierendem Immunsystem führen kann.

Antioxidantien

Antioxidantien haben große physiologische Bedeutung durch ihre Wirkung als Radikalfänger. Nur ein Antioxidant (auch Radikalfänger genannt) kann die Kettenreaktionen der freien Radikale unterbrechen und auf diese Weise Zellschäden abwenden. Bevor die freien Radikale also ein Elektron aus einer Zellmembran oder von einem wichtigen Körperprotein an sich reißen, springen die Antioxidantien ein und geben dem freien Radikal freiwillig eines ihrer Elektronen ab. Antioxidantien geben ihre Elektronen also sehr viel leichter ab, als das eine Zellmembran oder eine DNA tut. Auf diese Weise bleiben die Körper
zellen geschützt, wenn ausreichend Antioxidantien vorhanden sind.

Ein Antioxidant sorgt auf zweierlei Wegen dafür, dass die Zellen des Körpers vor Angriffen der freien
Radikale verschont bleiben:

Antioxidantien geben freiwillig Elektronen ab, um Zellen zu schützen.

Antioxidantien werden selbst nie zu einem freien Radikal bzw. werden – nachdem sie ein Elektron abgegeben haben – sofort wieder in ihre antioxidative Form gebracht und sorgen auf diese Weise für ein abruptes Ende der gefährlichen Kettenreaktion. Wenn beispielsweise der Antioxidant Vitamin E ein Radikal inaktiviert hat, wird er kurzfristig selbst zum freien Radikal, dem sog. Vitamin-E-Radikal. Dieses aber kann niemals negative Auswirkungen haben, da es sofort wieder von Vitamin C in seine ursprüngliche Form gebracht wird, damit es erneut als Antioxidant fungieren kann. Diese Regeneration des Vitamin-E-Radikals ist eine der wichtigsten Aufgaben des Vitamin C.

Antioxidantien

Antioxidantien haben große physiologische Bedeutung durch ihre Wirkung als Radikalfänger. Nur ein Antioxidant (auch Radikalfänger genannt) kann die Kettenreaktionen der freien Radikale unterbrechen und auf diese Weise Zellschäden abwenden. Bevor die freien Radikale also ein Elektron aus einer Zellmembran oder von einem wichtigen Körperprotein an sich reißen, springen die Antioxidantien ein und geben dem freien Radikal freiwillig eines ihrer Elektronen ab. Antioxidantien geben ihre Elektronen also sehr viel leichter ab, als das eine Zellmembran oder eine DNA tut. Auf diese Weise bleiben die Körper
zellen geschützt, wenn ausreichend Antioxidantien vorhanden sind.

Ein Antioxidant sorgt auf zweierlei Wegen dafür, dass die Zellen des Körpers vor Angriffen der freien
Radikale verschont bleiben:

Antioxidantien geben freiwillig Elektronen ab, um Zellen zu schützen.

Antioxidantien werden selbst nie zu einem freien Radikal bzw. werden – nachdem sie ein Elektron abgegeben haben – sofort wieder in ihre antioxidative Form gebracht und sorgen auf diese Weise für ein abruptes Ende der gefährlichen Kettenreaktion. Wenn beispielsweise der Antioxidant Vitamin E ein Radikal inaktiviert hat, wird er kurzfristig selbst zum freien Radikal, dem sog. Vitamin-E-Radikal. Dieses aber kann niemals negative Auswirkungen haben, da es sofort wieder von Vitamin C in seine ursprüngliche Form gebracht wird, damit es erneut als Antioxidant fungieren kann. Diese Regeneration des Vitamin-E-Radikals ist eine der wichtigsten Aufgaben des Vitamin C.

Ätherische Öle

Herstellungsverfahren von ätherischen Ölen

Das gebräuchlichste Verfahren zur Gewinnung von ätherischen Ölen ist die Wasserdampfdestillation. Dazu wird in einem verschlossenen Brennkessel mit zerkleinertem Pflanzenmaterial heißer Wasserdampf eingeblasen. Der Wasserdampf treibt das ätherische Öl aus der Pflanze. In einem gekühlten Rohr kondensiert das Öl-Wasser-Gemisch, und in einem Auffangbehälter wird das ätherische Öl vom Wasser getrennt. Einige Pflanzen, die sich nicht alleine destillieren lassen, wie z. B. Algen, Brennnessel oder Heu, können mittels Co-Destillation zusammen mit einer anderen Pflanze als Trägerstoff destilliert werden. Öle einiger Blütenarten, wie Jasmin, Tuberose oder Mimose, können nicht per Wasserdampfdestillation gewonnen werden.

Die Kaltpressung wird nur für Zitrusöle angewandt. Die Schalen werden gepresst, so dass eine Emulsion aus Flüssigkeit und ätherischem Öl entsteht. Das Öl wird durch Zentrifugierung abgetrennt.

Extraktion wird vor allem bei Blütenölen praktiziert. Dazu werden die Pflanzen in ein Lösungsmittel, meist Hexan gelegt, das alle löslichen Aromastoffe, auch Wachse und Farbstoffe entzieht. Anschließend wird das Lösungsmittel abdestilliert. Zurück bleibt eine wachsartige Masse, die mit Alkohol nochmals extrahiert oder destilliert wird. Solche ätherischen Öle nennt man auch Absolues. Eine Rückstandskontrolle kann gewährleisten, dass sich kein Lösungsmittel mehr im ätherischen Öl befindet. Die sehr kostspielige Extraktion mit Fetten, die sogenannte Enfleurage, wird heute kaum mehr praktiziert.

Ätherische Öle

Herstellungsverfahren von ätherischen Ölen

Das gebräuchlichste Verfahren zur Gewinnung von ätherischen Ölen ist die Wasserdampfdestillation. Dazu wird in einem verschlossenen Brennkessel mit zerkleinertem Pflanzenmaterial heißer Wasserdampf eingeblasen. Der Wasserdampf treibt das ätherische Öl aus der Pflanze. In einem gekühlten Rohr kondensiert das Öl-Wasser-Gemisch, und in einem Auffangbehälter wird das ätherische Öl vom Wasser getrennt. Einige Pflanzen, die sich nicht alleine destillieren lassen, wie z. B. Algen, Brennnessel oder Heu, können mittels Co-Destillation zusammen mit einer anderen Pflanze als Trägerstoff destilliert werden. Öle einiger Blütenarten, wie Jasmin, Tuberose oder Mimose, können nicht per Wasserdampfdestillation gewonnen werden.

Die Kaltpressung wird nur für Zitrusöle angewandt. Die Schalen werden gepresst, so dass eine Emulsion aus Flüssigkeit und ätherischem Öl entsteht. Das Öl wird durch Zentrifugierung abgetrennt.

Extraktion wird vor allem bei Blütenölen praktiziert. Dazu werden die Pflanzen in ein Lösungsmittel, meist Hexan gelegt, das alle löslichen Aromastoffe, auch Wachse und Farbstoffe entzieht. Anschließend wird das Lösungsmittel abdestilliert. Zurück bleibt eine wachsartige Masse, die mit Alkohol nochmals extrahiert oder destilliert wird. Solche ätherischen Öle nennt man auch Absolues. Eine Rückstandskontrolle kann gewährleisten, dass sich kein Lösungsmittel mehr im ätherischen Öl befindet. Die sehr kostspielige Extraktion mit Fetten, die sogenannte Enfleurage, wird heute kaum mehr praktiziert.

C

Collagen

Collagen ist ein natürlicher Eiweißbestandteil der Haut und für Elastizität und Spannkraft des Bindegewebes verantwortlich. Mit dem Alter aber auch durch Umwelteinflüsse oder vermehrtes Sonnenbaden verändert Collagen seine Struktur und verliert dadurch seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen.

C

Collagen

Collagen ist ein natürlicher Eiweißbestandteil der Haut und für Elastizität und Spannkraft des Bindegewebes verantwortlich. Mit dem Alter aber auch durch Umwelteinflüsse oder vermehrtes Sonnenbaden verändert Collagen seine Struktur und verliert dadurch seine Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen.

Cosmeceuticals

Kosmetische Inhaltsstoffe mit pharmazeutischer Wirkung sind zwar in keiner Gesetzgebung klar definiert. Sie unterliegen aber der EU-Kosmetikverordnung und müssen – wie alle Kosmetikstoffe – sicher und verträglich sein. Im Gegensatz zu Pharmazeutika dürfen sie weder in die Blutbahn gelangen noch versprechen, Krankheiten zu heilen oder zu lindern. Sie müssen jedoch die Hautbarriere überwinden können.

Das Besondere an Cosmeceuticals ist, dass sie nicht nur oberflächlich wirken, indem sie zum Beispiel Knitterfältchen glätten, sondern auch Hautfunktionen wie Barriereschutz und Feuchthaltevermögen verbessern. Solche Wirkversprechen müssen nachgewiesen sein, zum Beispiel am lebenden Hautmodell. Die Wirkstoffe müssen den Hautzellen hoch konzentriert zur Verfügung stehen und in aktiver Form vorliegen.

Neben Vitamin C gegen Pigmentflecke und Elastizitätsverlust entfalten auch Vitamin A (Retinol) zur Hauterneuerung und das Zellschutz-Vitamin E ihr verjüngendes Potenzial in Cosmeceuticals. Zu den arzneilich eingesetzten Vitaminen zählen z.B. Niacinamid zur Verbesserung der Barrierefunktion und Pro-Vitamin B5 (Dexpanthenol) bei entzündlichen Hautzuständen und Feuchtigkeitsmangel.

Gegen freie Radikale werden Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Isoflavone und Karotinoide eingesetzt. Wachstumsfaktoren wie EGF (Epidermal Growth Factor), die sich sonst in Wundheilsalben finden, sollen in Cosmeceuticals das Bindegewebe festigen. Auch Peptide werden eingesetzt, damit sie das Bindegewebe straffen und reife Haut dicker machen.

Cosmeceuticals

Kosmetische Inhaltsstoffe mit pharmazeutischer Wirkung sind zwar in keiner Gesetzgebung klar definiert. Sie unterliegen aber der EU-Kosmetikverordnung und müssen – wie alle Kosmetikstoffe – sicher und verträglich sein. Im Gegensatz zu Pharmazeutika dürfen sie weder in die Blutbahn gelangen noch versprechen, Krankheiten zu heilen oder zu lindern. Sie müssen jedoch die Hautbarriere überwinden können.

Das Besondere an Cosmeceuticals ist, dass sie nicht nur oberflächlich wirken, indem sie zum Beispiel Knitterfältchen glätten, sondern auch Hautfunktionen wie Barriereschutz und Feuchthaltevermögen verbessern. Solche Wirkversprechen müssen nachgewiesen sein, zum Beispiel am lebenden Hautmodell. Die Wirkstoffe müssen den Hautzellen hoch konzentriert zur Verfügung stehen und in aktiver Form vorliegen.

Neben Vitamin C gegen Pigmentflecke und Elastizitätsverlust entfalten auch Vitamin A (Retinol) zur Hauterneuerung und das Zellschutz-Vitamin E ihr verjüngendes Potenzial in Cosmeceuticals. Zu den arzneilich eingesetzten Vitaminen zählen z.B. Niacinamid zur Verbesserung der Barrierefunktion und Pro-Vitamin B5 (Dexpanthenol) bei entzündlichen Hautzuständen und Feuchtigkeitsmangel.

Gegen freie Radikale werden Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Isoflavone und Karotinoide eingesetzt. Wachstumsfaktoren wie EGF (Epidermal Growth Factor), die sich sonst in Wundheilsalben finden, sollen in Cosmeceuticals das Bindegewebe festigen. Auch Peptide werden eingesetzt, damit sie das Bindegewebe straffen und reife Haut dicker machen.

D

Dermis

Die Dermis (auch Lederhaut) ist eine Schicht der Haut. Sie dient der Verankerung und der Ernährung der gefäßfreien darüberliegenden Epidermis (Oberhaut).

Die Dermis enthält reißfeste Kollagenfasern und elastische Fasern, sowie Blut- und Lymphgefäße, die in die Epidermis eingeflochten sind.

Die elastischen Fasern sind für die Geschmeidigkeit und Anpassungsfähigkeit der Haut verantwortlich. Mit dem Alter lässt diese Elastizität nach.

D

Dermis

Die Dermis (auch Lederhaut) ist eine Schicht der Haut. Sie dient der Verankerung und der Ernährung der gefäßfreien darüberliegenden Epidermis (Oberhaut).

Die Dermis enthält reißfeste Kollagenfasern und elastische Fasern, sowie Blut- und Lymphgefäße, die in die Epidermis eingeflochten sind.

Die elastischen Fasern sind für die Geschmeidigkeit und Anpassungsfähigkeit der Haut verantwortlich. Mit dem Alter lässt diese Elastizität nach.

E

Enzyme

Enzyme steuern alle biochemischen Prozesse in der Haut, zum Beispiel die Reparaturmechanismen, den altersbedingten Abbau von Kollagen und Elastin. Wirkstoffe in der Kosmetik wirken regulierend auf die enzymatischen Vorgänge und stärken z.B. den Kollagenaufbau und verlangsamen gleichzeitig die Vorgänge, die für den Abbau verantwortlich sind.

E

Enzyme

Enzyme steuern alle biochemischen Prozesse in der Haut, zum Beispiel die Reparaturmechanismen, den altersbedingten Abbau von Kollagen und Elastin. Wirkstoffe in der Kosmetik wirken regulierend auf die enzymatischen Vorgänge und stärken z.B. den Kollagenaufbau und verlangsamen gleichzeitig die Vorgänge, die für den Abbau verantwortlich sind.

Epidermis

Epidermis ist der lateinische Begriff für Oberhaut.

Epidermis

Epidermis ist der lateinische Begriff für Oberhaut.

F

Farbstoffe in INCIS / Colour Index

Farbstoffe werden am Ende der INCI-Auflistung mit der jeweiligen CI-Nummer (CI = Colour-Index) aufgeführt. Eine besondere Sortierung oder Reihenfolge ist nicht vorgeschrieben. Bei Kosmetika in verschiedenen Farbvarianten werden die in den Varianten verwendeten Farbstoffe in einer eckigen Klammer aufgelistet. Eine Kennzeichnung „+/−“ zeigt an, dass eventuell nicht alle der aufgeführten Farbstoffe im Produkt enthalten sind, zum Beispiel: [+/− CI12700, CI14270, CI20470].

Zum Schutz der Rezeptur kann für Inhaltsstoffe besondere Vertraulichkeit beantragt werden. Solche Inhaltsstoffe werden durch einen siebenstelligen Code, zum Beispiel 600277D oder ILN5643, aufgelistet.

Die meisten Farbstoffe werden chemisch hergestellt, es gib allerdings auch ein paar natürliche Farbstoffe, wie z.B. Kohle.

F

Farbstoffe in INCIS / Colour Index

Farbstoffe werden am Ende der INCI-Auflistung mit der jeweiligen CI-Nummer (CI = Colour-Index) aufgeführt. Eine besondere Sortierung oder Reihenfolge ist nicht vorgeschrieben. Bei Kosmetika in verschiedenen Farbvarianten werden die in den Varianten verwendeten Farbstoffe in einer eckigen Klammer aufgelistet. Eine Kennzeichnung „+/−“ zeigt an, dass eventuell nicht alle der aufgeführten Farbstoffe im Produkt enthalten sind, zum Beispiel: [+/− CI12700, CI14270, CI20470].

Zum Schutz der Rezeptur kann für Inhaltsstoffe besondere Vertraulichkeit beantragt werden. Solche Inhaltsstoffe werden durch einen siebenstelligen Code, zum Beispiel 600277D oder ILN5643, aufgelistet.

Die meisten Farbstoffe werden chemisch hergestellt, es gib allerdings auch ein paar natürliche Farbstoffe, wie z.B. Kohle.

Flavonoide

Flavonoide gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Sie sind für die Farbgebung der Pflanzen verantwortlich und schützen sie vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Flavonoide sind die am häufigsten erscheinenden Polyphenole (aromatische Verbindungen) in der Nahrung und finden sich in vielen Obst und Gemüsesorten wieder. Dabei tritt bei einem hohen Anteil an Flavonoiden häufig eine rote Färbung des Gewächses auf (z.B. Trauben, Äpfel, Rotkohl und Rote Beete). Bei Flavonoiden handelt es sich um sogenannte Antioxidantien und sind in der Lage, “freie Radikale”, unschädlich zu machen.

Sie wirken antimikrobiell, antifungal, antibakteriell und antiviral.



 

Flavonoide

Flavonoide gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Sie sind für die Farbgebung der Pflanzen verantwortlich und schützen sie vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Flavonoide sind die am häufigsten erscheinenden Polyphenole (aromatische Verbindungen) in der Nahrung und finden sich in vielen Obst und Gemüsesorten wieder. Dabei tritt bei einem hohen Anteil an Flavonoiden häufig eine rote Färbung des Gewächses auf (z.B. Trauben, Äpfel, Rotkohl und Rote Beete). Bei Flavonoiden handelt es sich um sogenannte Antioxidantien und sind in der Lage, “freie Radikale”, unschädlich zu machen.

Sie wirken antimikrobiell, antifungal, antibakteriell und antiviral.



 

Formaldehyd

lmidazolidinyl-Urea und DMDM Hydantoin sind Formaldehydabspalter, die als Konservierungsstoffe in Pflegemitteln für Haut und Haar Verwendung finden. Es ist bekannt, dass sie Allergien, Asthma, Brustschmerzen, chronische Müdigkeit, Depressionen, Schwindel, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen verursachen.

Formaldehyd selbst, ebenfalls ein Konservierungsstoff und Desinfektionsmittel, wird Shampoos, Nagellack, Nagelhärter und Haarwuchsmitteln zugesetzt. Es wird von der IARC als karzinogen eingestuft und von der amerikanischen EPA als „wahrscheinlich“ krebserregend. Oft wird die Beigabe verschleiert, da es als Bestandteil eines umfassenderen Inhaltsstoffgemischs getarnt daherkommt. Um es zu finden, muss man nach Inhaltsstoffen wie Hydantoin oder Tensiden wie Sodium Lauryl Sulfat (sls) Ausschau halten, das Formaldehyd enthalten kann. Es hilft auch zu wissen, dass es häufig unter dem Namen Formalin oder mnm verzeichnet ist.

Formaldehyd

lmidazolidinyl-Urea und DMDM Hydantoin sind Formaldehydabspalter, die als Konservierungsstoffe in Pflegemitteln für Haut und Haar Verwendung finden. Es ist bekannt, dass sie Allergien, Asthma, Brustschmerzen, chronische Müdigkeit, Depressionen, Schwindel, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen verursachen.

Formaldehyd selbst, ebenfalls ein Konservierungsstoff und Desinfektionsmittel, wird Shampoos, Nagellack, Nagelhärter und Haarwuchsmitteln zugesetzt. Es wird von der IARC als karzinogen eingestuft und von der amerikanischen EPA als „wahrscheinlich“ krebserregend. Oft wird die Beigabe verschleiert, da es als Bestandteil eines umfassenderen Inhaltsstoffgemischs getarnt daherkommt. Um es zu finden, muss man nach Inhaltsstoffen wie Hydantoin oder Tensiden wie Sodium Lauryl Sulfat (sls) Ausschau halten, das Formaldehyd enthalten kann. Es hilft auch zu wissen, dass es häufig unter dem Namen Formalin oder mnm verzeichnet ist.

Freie Radikale

Hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die im Körper gebildet werden und in verstärktem Maße durch UV-Strahlung, Schadstoffe in der Luft und Chemikalien entstehen. Ihr Vorkommen im Übermaß (oxidativer Stress) erzeugt Zellschäden und gilt nicht nur als mitverantwortlich für das Altern, sondern wird auch in Zusammenhang mit der Entstehung einer Reihe von Krankheiten gebracht.

Freie Radikale

Hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die im Körper gebildet werden und in verstärktem Maße durch UV-Strahlung, Schadstoffe in der Luft und Chemikalien entstehen. Ihr Vorkommen im Übermaß (oxidativer Stress) erzeugt Zellschäden und gilt nicht nur als mitverantwortlich für das Altern, sondern wird auch in Zusammenhang mit der Entstehung einer Reihe von Krankheiten gebracht.

G

Glycerin

Glycerin kann sowohl pflanzlichen, tierischen oder auch petrochemischen Ursprungs sein. In kosmetischen Produkten wird es vor allem als Feuchthaltemittel eingesetzt und verbessert die Geschmeidigkeit beim Auftragen.
Glycerin verleiht ein angenehmes, weiches Hautgefühl und unterstützt die Erhaltung der Hautfeuchtigkeig

G

Glycerin

Glycerin kann sowohl pflanzlichen, tierischen oder auch petrochemischen Ursprungs sein. In kosmetischen Produkten wird es vor allem als Feuchthaltemittel eingesetzt und verbessert die Geschmeidigkeit beim Auftragen.
Glycerin verleiht ein angenehmes, weiches Hautgefühl und unterstützt die Erhaltung der Hautfeuchtigkeig

Glykosaminoglykan (GAG)

Glykosaminoglykane (GAG) oder Mucopolysaccharide sind linear aus sich wiederholenden Disacchariden aufgebaute, saure Polysaccharide.

Mucopolysaccharide sind Bestandteile vieler biologischer Makromoleküle, etwa in großer Zahl kovalent an ein Protein gebunden in Form der Proteoglykane. Sie bilden das Gerüst vieler faserbildender Stoffe und besitzen durch ihre Fähigkeit, Wasser aufzunehmen, eine hohe Elastizität.

Glykosaminoglykan (GAG)

Glykosaminoglykane (GAG) oder Mucopolysaccharide sind linear aus sich wiederholenden Disacchariden aufgebaute, saure Polysaccharide.

Mucopolysaccharide sind Bestandteile vieler biologischer Makromoleküle, etwa in großer Zahl kovalent an ein Protein gebunden in Form der Proteoglykane. Sie bilden das Gerüst vieler faserbildender Stoffe und besitzen durch ihre Fähigkeit, Wasser aufzunehmen, eine hohe Elastizität.

Greenwashing

Die Begriffe “Bio und “Nachhaltigkeit” sind in der Kosmetik nicht geschützt, was sich viele konventionelle Hersteller zunutze machen: Sie geben einen Tropfen Bio-Öl in ihre Creme und schon verkaufen Sie das ganze als Natur- oder Bio-Produkt. In diesem Zusammenhang spricht man von “Greenwashing”. Denn natürlich haben die Hersteller erkannt, dass sich mit dem Naturtrend gute Euros verdienen lassen.

Wer bei Naturkosmetik auf Nummer sicher gehen und nachhaltig handeln möchte, orientiert sich an den wichtigen Siegeln. Dazu gehören BDIH, Ecocert, Demeter, Eco Control, oder Vegan, die Naturkosmetik aus kontrolliertem Anbau garantieren

Greenwashing

Die Begriffe “Bio und “Nachhaltigkeit” sind in der Kosmetik nicht geschützt, was sich viele konventionelle Hersteller zunutze machen: Sie geben einen Tropfen Bio-Öl in ihre Creme und schon verkaufen Sie das ganze als Natur- oder Bio-Produkt. In diesem Zusammenhang spricht man von “Greenwashing”. Denn natürlich haben die Hersteller erkannt, dass sich mit dem Naturtrend gute Euros verdienen lassen.

Wer bei Naturkosmetik auf Nummer sicher gehen und nachhaltig handeln möchte, orientiert sich an den wichtigen Siegeln. Dazu gehören BDIH, Ecocert, Demeter, Eco Control, oder Vegan, die Naturkosmetik aus kontrolliertem Anbau garantieren

H

Herbizide

Herbizide (lateinisch herba ‚Kraut‘, ‚Gras‘ und lat. caedere ‚töten‘) oder Unkrautbekämpfungsmittel sind Substanzen, die störende Pflanzen abtöten sollen. Sie werden vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt, aber auch auf Nicht-Kulturland.

H

Herbizide

Herbizide (lateinisch herba ‚Kraut‘, ‚Gras‘ und lat. caedere ‚töten‘) oder Unkrautbekämpfungsmittel sind Substanzen, die störende Pflanzen abtöten sollen. Sie werden vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt, aber auch auf Nicht-Kulturland.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure (ein Glycosaminoglykan) bildet zusammen mit den Collagen- und Elastinfasern die extrazelluläre Matrix im Bindegewebe der Haut. Sie liefert dem Collagen, das für die Elastizität der Haut verantwortlich ist, wichtige Nährstoffe, hält es feucht und elastisch.

Das Bedeutende an der Hyaluronsäure ist jedoch, dass sie ihr Volumen, durch die enorme Speicherkapazität von Feuchtigkeit, wie ein Schwamm um ein Vielfaches vergrößern kann.

Durch die Fähigkeit der Hyaluronsäure ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit zu speichern wird die Haut regelrecht von innen aufgepolstert. Sie erhält neue Frische, Spannkraft und sieht praller und jünger aus.
Hyaluronsäure ist also ein effektiver Wirkstoff im Kampf gegen Falten. Zusätzlich wird die Haut mit der so dringend notwendigen Feuchtigkeit versorgt und die Elastizität unterstützt.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure (ein Glycosaminoglykan) bildet zusammen mit den Collagen- und Elastinfasern die extrazelluläre Matrix im Bindegewebe der Haut. Sie liefert dem Collagen, das für die Elastizität der Haut verantwortlich ist, wichtige Nährstoffe, hält es feucht und elastisch.

Das Bedeutende an der Hyaluronsäure ist jedoch, dass sie ihr Volumen, durch die enorme Speicherkapazität von Feuchtigkeit, wie ein Schwamm um ein Vielfaches vergrößern kann.

Durch die Fähigkeit der Hyaluronsäure ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit zu speichern wird die Haut regelrecht von innen aufgepolstert. Sie erhält neue Frische, Spannkraft und sieht praller und jünger aus.
Hyaluronsäure ist also ein effektiver Wirkstoff im Kampf gegen Falten. Zusätzlich wird die Haut mit der so dringend notwendigen Feuchtigkeit versorgt und die Elastizität unterstützt.

I

INCIs

(Abkürzung INCI vom International Nomenclature of Cosmetic Ingredients)

Die Inhaltsstoffe werden nach ihrem Gewichtsanteil in abnehmender Reihenfolge aufgelistet. Dies gilt für alle Inhaltsstoffe, die jeweils über 1% des Inhalts ausmachen.

Inhaltsstoffe, die mit weniger als 1% enthalten sind, müssen nicht in der vorgenannten Reihenfolge aufgelistet werden

I

INCIs

(Abkürzung INCI vom International Nomenclature of Cosmetic Ingredients)

Die Inhaltsstoffe werden nach ihrem Gewichtsanteil in abnehmender Reihenfolge aufgelistet. Dies gilt für alle Inhaltsstoffe, die jeweils über 1% des Inhalts ausmachen.

Inhaltsstoffe, die mit weniger als 1% enthalten sind, müssen nicht in der vorgenannten Reihenfolge aufgelistet werden

L

Lipide

Sammelbegriff für alle Fettstoffe, sowohl natürlichen Ursprungs wie aus Erdöl hergestellte, die die Haut vor dem Austrocknen und schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Sie spenden Feuchtigkeit und glätten die Hautstruktur.

L

Lipide

Sammelbegriff für alle Fettstoffe, sowohl natürlichen Ursprungs wie aus Erdöl hergestellte, die die Haut vor dem Austrocknen und schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Sie spenden Feuchtigkeit und glätten die Hautstruktur.

Liposome

Liposome sind winzige, innen hohle Fettkügelchen.
Durch die Form und die winzige Größe können sie kosmetische Wirkstoffe wie Feuchtigkeit, Vitamine oder Pflanzenwirkstoffe durch die Hornschicht in die tiefer liegenden Hautschichten transportieren und dort freisetzen. Liposome verbessern so die Hautfeuchtigkeit und die Fettregulation.

Liposome

Liposome sind winzige, innen hohle Fettkügelchen.
Durch die Form und die winzige Größe können sie kosmetische Wirkstoffe wie Feuchtigkeit, Vitamine oder Pflanzenwirkstoffe durch die Hornschicht in die tiefer liegenden Hautschichten transportieren und dort freisetzen. Liposome verbessern so die Hautfeuchtigkeit und die Fettregulation.

P

PEG / PEG Derivate

PEGs und deren derivate Gehören zu den Emulgatoren, die Wasser und Fett verbinden; sie können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.

P

PEG / PEG Derivate

PEGs und deren derivate Gehören zu den Emulgatoren, die Wasser und Fett verbinden; sie können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.

Phthalate

Phthalate sind Weichmacher, die zunächst überwiegend in Kunststoffen wie PVC Verwendung fanden. Nach und nach fanden diese chemischen Substanzen jedoch auch in vielen Bedarfsartikeln wie Kosmetik, Medikamenten oder Spielzeug Einzug. Die gefährlichen Phthalate können daher nicht nur eingeatmet oder oral aufgenommen werden sondern auch über die Haut direkt ins Blut gelangen. Die Auswirkungen, die diese chemischen Substanzen in unserem Körper in Bezug auf unsere Gesundheit haben, sind erschreckend.

Worin sind Phthalate enthalten?
Phthalate werden seit einiger Zeit in vielerlei Weise von der Industrie verwendet. In Europa wurden zwar bereits manche Phthalate in kosmetischen Produkten verboten, doch längst nicht alle Vertreter dieser chemischen Stoffgruppe. Daher findet man auch heute noch verschiedene Weichmacher beispielsweise in Feuchtigkeitslotionen, Sonnencremes, Haarsprays, Parfums oder Nagellack. Auch bei der Herstellung von Medikamenten, Bodenbelägen, Textilien, Kinderspielzeug und Lebensmittelverpackungen aus Plastik werden Phthalate eingesetzt. Der Geruch des neuen Autos, der viele Besitzer mit grossem Stolz erfüllt, ist in der Regel ebenfalls Phthalaten zu verdanken, die auch später noch aus den Plastikarmaturen austreten, wenn das Gefährt von der Sonne beschienen wird.

Viele Menschen haben Phthalate bereits im Blut
Eine im Jahr 2000 veröffentlichte Studie im Fachmagazin Environmental Health Perspectives hatte ergeben, dass weite Teile der US-Bevölkerung mit Phthalaten belastet sind. Die höchsten Werte konnten erschreckenderweise bei Frauen im gebärfähigen Alter festgestellt werden. Da es sich bei Phthalaten um bekannte Hormonhemmer handelt, sind diese Studienergebnisse äusserst besorgniserregend.

Phthalate

Phthalate sind Weichmacher, die zunächst überwiegend in Kunststoffen wie PVC Verwendung fanden. Nach und nach fanden diese chemischen Substanzen jedoch auch in vielen Bedarfsartikeln wie Kosmetik, Medikamenten oder Spielzeug Einzug. Die gefährlichen Phthalate können daher nicht nur eingeatmet oder oral aufgenommen werden sondern auch über die Haut direkt ins Blut gelangen. Die Auswirkungen, die diese chemischen Substanzen in unserem Körper in Bezug auf unsere Gesundheit haben, sind erschreckend.

Worin sind Phthalate enthalten?
Phthalate werden seit einiger Zeit in vielerlei Weise von der Industrie verwendet. In Europa wurden zwar bereits manche Phthalate in kosmetischen Produkten verboten, doch längst nicht alle Vertreter dieser chemischen Stoffgruppe. Daher findet man auch heute noch verschiedene Weichmacher beispielsweise in Feuchtigkeitslotionen, Sonnencremes, Haarsprays, Parfums oder Nagellack. Auch bei der Herstellung von Medikamenten, Bodenbelägen, Textilien, Kinderspielzeug und Lebensmittelverpackungen aus Plastik werden Phthalate eingesetzt. Der Geruch des neuen Autos, der viele Besitzer mit grossem Stolz erfüllt, ist in der Regel ebenfalls Phthalaten zu verdanken, die auch später noch aus den Plastikarmaturen austreten, wenn das Gefährt von der Sonne beschienen wird.

Viele Menschen haben Phthalate bereits im Blut
Eine im Jahr 2000 veröffentlichte Studie im Fachmagazin Environmental Health Perspectives hatte ergeben, dass weite Teile der US-Bevölkerung mit Phthalaten belastet sind. Die höchsten Werte konnten erschreckenderweise bei Frauen im gebärfähigen Alter festgestellt werden. Da es sich bei Phthalaten um bekannte Hormonhemmer handelt, sind diese Studienergebnisse äusserst besorgniserregend.

pH-Wert

Der pH-Wert gibt auf einer Skala von 0-14 an, ob und wie sehr etwas sauer oder alkalisch ist (z.B. seife, Shampoos). Ein Produkt mit dem Wert 7 ist pH-neutral. Liegt der Wert unter 7, handelt es sich um einen Säure-, über 7 um einen alkalischen Wert. Der pH-Wert 5,5 entspricht dem natürlichen Säuremantel der Haut.

pH-Wert

Der pH-Wert gibt auf einer Skala von 0-14 an, ob und wie sehr etwas sauer oder alkalisch ist (z.B. seife, Shampoos). Ein Produkt mit dem Wert 7 ist pH-neutral. Liegt der Wert unter 7, handelt es sich um einen Säure-, über 7 um einen alkalischen Wert. Der pH-Wert 5,5 entspricht dem natürlichen Säuremantel der Haut.

R

Retinol (Vitamin A)

Kosmetischer Anti-Aging-Wirkstoff, der erst in der Haut in Vitamin-A-Säure umgewandelt wird, die Kollagenbildung anregt und die Zellerneuerung beschleunigt.

Der Körper holt sich die Bausteine aus der Nahrung, etwa aus Karotten oder Eigelb, und wandelt sie in Vitamin A um, das wiederum eine wichtige Rolle beim Wachstum von Hautzellen spielt. UV-Strahlung und der Alterungsprozess entziehen der Haut jedoch Vitamin A, sodass nicht genügend nachgebildet werden kann. Die Haut verliert ihre Elastizität, wird dünner, Falten sind die Folge. Zumindest bis der Wirkstoff Retinol, verpackt in Cremes oder Seren, zum Einsatz kommt. In der Haut wird das Retinol dann in Vitamin-A-Säure umgewandelt und entfaltet seine geballte Power: Selbst eine geringe Konzentration regt die Bindegewebszellen (die sogenannten Fibroblasten) zur Mehrarbeit an. Mangelt es nämlich an Vitamin A, fallen diese Zellen zusammen, genau wie die Haut. Zudem kann Retinol die Enzyme hemmen,die Kollagen (das Stützkorsett der Zellen) abbauen, und gleichzeitig die Zellen dazu animieren,neues Kollagen zu produzieren. Etwas verwirrend ist jedoch, dass Retinol in unterschiedlichen Erscheinungsformen auftritt: Mal spricht man von Retinoiden, mal von Retinol, mal von Retinsäuren

R

Retinol (Vitamin A)

Kosmetischer Anti-Aging-Wirkstoff, der erst in der Haut in Vitamin-A-Säure umgewandelt wird, die Kollagenbildung anregt und die Zellerneuerung beschleunigt.

Der Körper holt sich die Bausteine aus der Nahrung, etwa aus Karotten oder Eigelb, und wandelt sie in Vitamin A um, das wiederum eine wichtige Rolle beim Wachstum von Hautzellen spielt. UV-Strahlung und der Alterungsprozess entziehen der Haut jedoch Vitamin A, sodass nicht genügend nachgebildet werden kann. Die Haut verliert ihre Elastizität, wird dünner, Falten sind die Folge. Zumindest bis der Wirkstoff Retinol, verpackt in Cremes oder Seren, zum Einsatz kommt. In der Haut wird das Retinol dann in Vitamin-A-Säure umgewandelt und entfaltet seine geballte Power: Selbst eine geringe Konzentration regt die Bindegewebszellen (die sogenannten Fibroblasten) zur Mehrarbeit an. Mangelt es nämlich an Vitamin A, fallen diese Zellen zusammen, genau wie die Haut. Zudem kann Retinol die Enzyme hemmen,die Kollagen (das Stützkorsett der Zellen) abbauen, und gleichzeitig die Zellen dazu animieren,neues Kollagen zu produzieren. Etwas verwirrend ist jedoch, dass Retinol in unterschiedlichen Erscheinungsformen auftritt: Mal spricht man von Retinoiden, mal von Retinol, mal von Retinsäuren

Retinsäure (Vitamin-A-Säure)

Über Jahre hinweg war es problematisch Retinol stabiler zu machen, da es stets anfällig für Degeneration war. Wissenschaftler entwickelten daraufhin Retinsäure – das spätere Retinol A. 1971 wurde es als verschreibungspflichtige Behandlung von Akne zugelassen. Dermatologen stellten fast sofort fest, dass die Patienten von einer Verringerung der feinen Linien und Hyperpigmentierung berichteten. Problematisch waren jedoch die Reizungen, Rötungen und Trockenheit der Haut. Retinsäure reagierte empfindlich auf Licht, was bedeutet, dass sie nur in der Nacht verwendet werden konnte und die Haut sehr empfindlich machte. Retinol ist jedoch milder als Retinsäure. Nach Jahrzehnten der Forschung ist es heute stabil und kann in Hautpflegeprodukten eingesetzt werden, ohne zu degenerieren. Wird es auf die Haut aufgetragen, ist es noch nicht aktiv. Es wird erst aktiviert, wenn es die Zellen erreicht und von diesen in Retinsäure umgewandelt wird.

Das bedeutet, es gibt weder Reizungen, Rötungen, Sonnenempfindlichkeit oder ein Schälen der Haut, aber dafür alle Vorteile.

Die Vitamin-A-Säure wirkt auf Zellebene und ist wesentlich potenter als Retinol.

Retinsäure (Vitamin-A-Säure)

Über Jahre hinweg war es problematisch Retinol stabiler zu machen, da es stets anfällig für Degeneration war. Wissenschaftler entwickelten daraufhin Retinsäure – das spätere Retinol A. 1971 wurde es als verschreibungspflichtige Behandlung von Akne zugelassen. Dermatologen stellten fast sofort fest, dass die Patienten von einer Verringerung der feinen Linien und Hyperpigmentierung berichteten. Problematisch waren jedoch die Reizungen, Rötungen und Trockenheit der Haut. Retinsäure reagierte empfindlich auf Licht, was bedeutet, dass sie nur in der Nacht verwendet werden konnte und die Haut sehr empfindlich machte. Retinol ist jedoch milder als Retinsäure. Nach Jahrzehnten der Forschung ist es heute stabil und kann in Hautpflegeprodukten eingesetzt werden, ohne zu degenerieren. Wird es auf die Haut aufgetragen, ist es noch nicht aktiv. Es wird erst aktiviert, wenn es die Zellen erreicht und von diesen in Retinsäure umgewandelt wird.

Das bedeutet, es gibt weder Reizungen, Rötungen, Sonnenempfindlichkeit oder ein Schälen der Haut, aber dafür alle Vorteile.

Die Vitamin-A-Säure wirkt auf Zellebene und ist wesentlich potenter als Retinol.

Risikosubstanzen

Viele der in Kosmetika enthaltenen Substanzen sind möglicherweise gesundheitsschädlich. Die häufigsten Risikofaktoren sind Schaumbildner, Farb- und Duftstoffe sowie Konservierungsmittel. Einige der Stoffe, die Produkte wohlriechend, schäumend und schön bunt machen, können in kleinsten Mengen in die Blutbahn eindringen und zu Allergien und weiteren schweren Erkrankungen führen. Auch Rückstände von Mineralölen, die häufig als preisgünstiger Ersatz für Pflanzenöle in Cremes verarbeitet werden, können sich im Körper ablagern. Daneben gibt es eine unüberschaubare weitere Zahl eventueller Risikostoffe. In den letzten Jahren sind die Forderungen nach Transparenz in der Kosmetikherstellung ebenso wie im Lebensmittelbereich gesetzlich immer stärker umgesetzt worden. Demnächst wird jeder noch so kleinste Partikel, der Bestandteil eines Produkts ist, auf der Verpackung verzeichnet sein. Wer künftig weiß, was in seiner Kosmetik steckt, muss dann allerdings noch herausfinden, ob die Stoffe gesundheitsschädlich sind.

Nicht alle Bestandteile von Kosmetika werden an einer zentralen Stelle überprüft, aber die zulassungspflichtigen Inhaltsstoffe, wie z.B. UV-Filter, Konservierungsstoffe und Farbstoffe, untersucht regelmäßig das Bundesamt für Risikoschutz (BfR).

Risikosubstanzen

Viele der in Kosmetika enthaltenen Substanzen sind möglicherweise gesundheitsschädlich. Die häufigsten Risikofaktoren sind Schaumbildner, Farb- und Duftstoffe sowie Konservierungsmittel. Einige der Stoffe, die Produkte wohlriechend, schäumend und schön bunt machen, können in kleinsten Mengen in die Blutbahn eindringen und zu Allergien und weiteren schweren Erkrankungen führen. Auch Rückstände von Mineralölen, die häufig als preisgünstiger Ersatz für Pflanzenöle in Cremes verarbeitet werden, können sich im Körper ablagern. Daneben gibt es eine unüberschaubare weitere Zahl eventueller Risikostoffe. In den letzten Jahren sind die Forderungen nach Transparenz in der Kosmetikherstellung ebenso wie im Lebensmittelbereich gesetzlich immer stärker umgesetzt worden. Demnächst wird jeder noch so kleinste Partikel, der Bestandteil eines Produkts ist, auf der Verpackung verzeichnet sein. Wer künftig weiß, was in seiner Kosmetik steckt, muss dann allerdings noch herausfinden, ob die Stoffe gesundheitsschädlich sind.

Nicht alle Bestandteile von Kosmetika werden an einer zentralen Stelle überprüft, aber die zulassungspflichtigen Inhaltsstoffe, wie z.B. UV-Filter, Konservierungsstoffe und Farbstoffe, untersucht regelmäßig das Bundesamt für Risikoschutz (BfR).

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Silikone / Filmbildner

Silikone sind weit verbreitet: Etwas mehr als die Hälfte der Hair Care-Produkte enthält Silikone. Sie sind um ein Vielfaches billiger als pflanzlich gewonnenen Filmbildnern. Jedes Silikon ist ein Kunststoff sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn. In der Natur ist es nicht abbaubar und neigt dazu sich anzureichern. Silikone in Shampoos dienen als Filmbildner, die sich als Schutzmantel um das Haar legen und einen luftdichten Film bilden. Silikone findet man heute nicht nur in Shampoos sondern auch in Conditionern und Haarkuren. Silikone sollen das Haar geschmeidig, besser kämmbar machen und für mehr Glanz sorgen.

Kurzfristig betrachtet erscheint das Haar so in einem guten Zustand und Haarschäden sind nicht mehr zu erkennen. Betrachtet man das Haar aber genauer, so fällt auf, dass kaputtes Haar durch das Silikon nur zusammengeklebt und nicht nachhaltig repariert wurde. Menschen mit sensibler Kopfhaut leiden gleich mehrfach. Denn Silikone lagern sich nicht nur um das Haar an, sondern verkleben auch die Kopfhaut. Die Kopfhaut kann nicht mehr atmen. Neben Schuppen können Juckreiz, schmerzhafte Ekzeme oder Pickel die Folge sein.

Alternativen zu den synthetischen Filmbildnern
Natürliche Filmbildner, gewonnen aus pflanzlichen Rohstoffen wie z.B. Aminosäure aus Weizen, Hyaluronsäure aus Algen, Guarkernmehl, pflanzlichen Wachsen, Fetten wie Kokos oder Shea und Ölen wie Jojoba-, Avocado-, Oliven- oder Mandelöl bilden einen flexiblen Film, pflegen, spenden Glanz und Volumen, verbessern die Haarstruktur und die Kämmbarkeit.

Natürliche Filmbildner schonen Mensch und Umwelt.

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Silikone / Filmbildner

Silikone sind weit verbreitet: Etwas mehr als die Hälfte der Hair Care-Produkte enthält Silikone. Sie sind um ein Vielfaches billiger als pflanzlich gewonnenen Filmbildnern. Jedes Silikon ist ein Kunststoff sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn. In der Natur ist es nicht abbaubar und neigt dazu sich anzureichern. Silikone in Shampoos dienen als Filmbildner, die sich als Schutzmantel um das Haar legen und einen luftdichten Film bilden. Silikone findet man heute nicht nur in Shampoos sondern auch in Conditionern und Haarkuren. Silikone sollen das Haar geschmeidig, besser kämmbar machen und für mehr Glanz sorgen.

Kurzfristig betrachtet erscheint das Haar so in einem guten Zustand und Haarschäden sind nicht mehr zu erkennen. Betrachtet man das Haar aber genauer, so fällt auf, dass kaputtes Haar durch das Silikon nur zusammengeklebt und nicht nachhaltig repariert wurde. Menschen mit sensibler Kopfhaut leiden gleich mehrfach. Denn Silikone lagern sich nicht nur um das Haar an, sondern verkleben auch die Kopfhaut. Die Kopfhaut kann nicht mehr atmen. Neben Schuppen können Juckreiz, schmerzhafte Ekzeme oder Pickel die Folge sein.

Alternativen zu den synthetischen Filmbildnern
Natürliche Filmbildner, gewonnen aus pflanzlichen Rohstoffen wie z.B. Aminosäure aus Weizen, Hyaluronsäure aus Algen, Guarkernmehl, pflanzlichen Wachsen, Fetten wie Kokos oder Shea und Ölen wie Jojoba-, Avocado-, Oliven- oder Mandelöl bilden einen flexiblen Film, pflegen, spenden Glanz und Volumen, verbessern die Haarstruktur und die Kämmbarkeit.

Natürliche Filmbildner schonen Mensch und Umwelt.

SPF / Mineralische und Chemische Filter / Nanopartikel

Definitionsgemäß gibt der Lichtschutzfaktor lediglich die Schutzwirkung eines Produktes gegen die erythemwirksame Strahlung an. Dies ist überwiegend der UV-B-Anteil des Sonnenlichtes. Zum Schutz vor anderen lichtbedingten Hautschäden müssen Sonnenschutzmittel ebenfalls vor UV-A-Strahlung schützen. Daher werden bei Sonnenschutzmitteln in Europa seit 2006 Kriterien zur Mindestwirksamkeit gegenüber UV-B- und UV-A-Strahlung angewendet:

Lichtschutzfaktor (SPF):

Der Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzmittels soll mindestens 6 betragen

Die Eigenschutzzeit ist die Zeitdauer, für die man im Laufe eines Tages die ungebräunte Haut der Sonne maximal aussetzen kann, ohne dass die Haut rot wird. Je nach Hauttyp beträgt die Eigenschutzzeit zwischen drei Minuten für sehr helle Haut (Hauttyp I) und vierzig Minuten für die mediterrane bräunliche Haut (Hauttyp IV). Sie wird standardisiert bei UV-Index 8 (Mittagssonne im Sommer in Mitteleuropa).

Bei höherem UV-Index (Hochgebirge, Mittelmeer, Tropen) und bei reflektierender Umgebung (Wasser, Schnee, Sand) ist die Eigenschutzzeit deutlich niedriger.

Bei vorgebräunter Haut (allerdings nicht nach Anwendung von Selbstbräunern oder bei Solariumbräune) ist die Eigenschutzzeit höher.

Eigenschutzzeit × Lichtschutzfaktor der Sonnencreme ergeben die maximal mögliche Zeit an der Sonne ohne Sonnenbrand bei UV-Index 8. Eine Eigenschutzzeit von 20 Minuten und ein Lichtschutzfaktor 10 ergibt beispielsweise 200 Minuten mögliches Sonnenbad. Sicherheitshalber sollte diese Zeit jedoch nur zu zwei Dritteln ausgenutzt werden. Am selben Tag bereits erfolgte Aufenthalte an der Sonne sind dabei zu berücksichtigen.

UV-A-Schutzfaktor (UV-A-PF):

Der UV-A-Schutzfaktor muss mindestens ein Drittel des Lichtschutzfaktors betragen. Ein Sonnenschutzmittel mit einem SPF von 30 soll demzufolge einen UV-A-Schutzfaktor (UV-A-PF) von mindestens 10 aufweisen. Zur Prüfung des UV-A-Schutzfaktors wurde von COLIPA eine Empfehlung zur in-vitro-Prüfung herausgegeben. Die Einhaltung des geforderten UVA-Schutzes wird auf den

Packungen durch ein Symbol angezeigt. Es besteht aus einem Kreis, der die Buchstabenkombination „UVA“ enthält.

Nach der heute gültigen Definition sind die früher sehr populären Sonnenschutzprodukte mit Schutzfaktor 2 oder 4 keine Sonnenschutzmittel mehr, da sie die überwiegende Zweckbestimmung (= Sonnenschutz) nicht erfüllen. Zum besseren Verständnis wird auf den Verpackungen neben dem Lichtschutzfaktor noch eine der vier zugeordneten Schutzklassen angegeben (Niedrig, Mittel, Hoch, Sehr hoch).

Mineralische und chemische Filter, Nanopartikel

Mineralische Lichtschutzfilter wirken vor allem physikalisch, indem sie die Sonnenstrahlen reflektieren bzw. brechen und streuen. Die am häufigsten eingesetzten mineralischen Lichtschutzfilter sind Titandioxid und Zinkoxid. Sie werden nicht von der Haut aufgenommen, weil sie funktionieren, indem sie oben auf liegen.

Die meisten chemischen Sonnenschutzmittel enthalten UV-A- und UV-B-Blocker. Am häufigsten verwendet werden: Avobenzon, Benzophenon, Ethylhexyl, Methoxycinnamat, 2-Ethylhexylsalicylat, Homosalat, Octylmethoxycinnamat und Oxybenzon. Viele dieser Verbindungen sind selbst starke Erreger von freien Radikalen. Wenn sie mit UV-Licht in Kontakt kommen, werden sie aufgespalten. Sie erzeugen freie Radikale, die die Fette, Proteine und die DNA von Zellen beschädigen können und mit vorzeitiger Hautalterung und Krebs in Verbindung gebracht werden. Chemische Sonnenschutzmittel können vor Sonnenbrand schützen. Sie schützen jedoch nicht unbedingt vor Basalzellkrebs (heller Hautkrebs). Jüngsten Studien zufolge hat sich die Zahl der Melanome bei Männern, die regelmäßig chemische Sonnenschutzmittel verwenden, und die Häufigkeit von Basalzellkrebs- Erkrankungen bei Frauen erhöht.

Zahlreiche chemische Lichtschutzfilter haben ein beachtliches Problempotential, denn die Filterfunktion beruht darauf, dass Moleküle einen bestimmten Wellenbereich aufnehmen. Das geht nicht spurlos an ihnen vorbei: Sie werden dadurch verändert. Es können neue Molekülverbindungen entstehen, die ein stark allergisierendes Potential haben oder zu phototoxischen Reaktionen führen, also durch Licht oder durch hauteigene Enzyme instabil werden.

In einer Studie des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich wurde zudem ermittelt, dass synthetische Lichtschutzfilter in Labortests wie Hormone reagierten.

Bereits 2003 legten Margret Schlumpf, W. Lichtensteiger und H. Frei umfangreiche Untersuchungen zu den Auswirkungen des massenhaften Einsatzes von synthetischen Lichtschutzfiltern vor. Danach sind wir ihnen gleich doppelt ausgesetzt – über die Haut und über die Nahrungskette, „da diese zumeist fettfreundlichen Verbindungen sich in fetthaltigen Nahrungsmittel, z. B. in Fischen und in der Humanmilch (Muttermilch), anreichern.“

Da wir mit Sonnenschutzmitteln auch in Meere und Seen gehen und sie beim Duschen abwaschen, belasten wir damit auch massiv die Natur. Wie sehr, haben Wissenschaftler bereits untersucht.

Eine erschreckende Schadensdimension beschreiben Meeresbiologen in einer Studie aus dem Jahr 2008. Die Wissenschaftler der Polytechnischen Universität Ancona, Italien, kommen zu dem Schluss: Sonnencremes mit synthetischen Lichtschutzfiltern gefährden weltweit die Korallenriffe.

Ihre Ergebnisse sind alarmierend. Danach führen schon 10 Mikroliter Sonnencreme auf einen Liter Meerwasser dazu, dass Korallen innerhalb von nur vier Tagen komplett ihre Farbe verlieren und bleich werden. Als besonders problematisch werden die chemischen Lichtschutzfilter Ethylhexyl Methoxycinnamate, Benzophenone-3 und -4 sowie Methylbenzylidene Camphor eingeschätzt. Alles Lichtschutzfilter, die wegen ihrer hormonellen Wirkung unter Verdacht stehen.

Die Sonnenpflege unserer Marken ist vollständig frei von synthetischen Inhaltsstoffen, chemischen Lichtschutzfiltern und Nanopartikeln – und damit sogar für Babys und Kinder geeignet.

SPF / Mineralische und Chemische Filter / Nanopartikel

Definitionsgemäß gibt der Lichtschutzfaktor lediglich die Schutzwirkung eines Produktes gegen die erythemwirksame Strahlung an. Dies ist überwiegend der UV-B-Anteil des Sonnenlichtes. Zum Schutz vor anderen lichtbedingten Hautschäden müssen Sonnenschutzmittel ebenfalls vor UV-A-Strahlung schützen. Daher werden bei Sonnenschutzmitteln in Europa seit 2006 Kriterien zur Mindestwirksamkeit gegenüber UV-B- und UV-A-Strahlung angewendet:

Lichtschutzfaktor (SPF):

Der Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzmittels soll mindestens 6 betragen

Die Eigenschutzzeit ist die Zeitdauer, für die man im Laufe eines Tages die ungebräunte Haut der Sonne maximal aussetzen kann, ohne dass die Haut rot wird. Je nach Hauttyp beträgt die Eigenschutzzeit zwischen drei Minuten für sehr helle Haut (Hauttyp I) und vierzig Minuten für die mediterrane bräunliche Haut (Hauttyp IV). Sie wird standardisiert bei UV-Index 8 (Mittagssonne im Sommer in Mitteleuropa).

Bei höherem UV-Index (Hochgebirge, Mittelmeer, Tropen) und bei reflektierender Umgebung (Wasser, Schnee, Sand) ist die Eigenschutzzeit deutlich niedriger.

Bei vorgebräunter Haut (allerdings nicht nach Anwendung von Selbstbräunern oder bei Solariumbräune) ist die Eigenschutzzeit höher.

Eigenschutzzeit × Lichtschutzfaktor der Sonnencreme ergeben die maximal mögliche Zeit an der Sonne ohne Sonnenbrand bei UV-Index 8. Eine Eigenschutzzeit von 20 Minuten und ein Lichtschutzfaktor 10 ergibt beispielsweise 200 Minuten mögliches Sonnenbad. Sicherheitshalber sollte diese Zeit jedoch nur zu zwei Dritteln ausgenutzt werden. Am selben Tag bereits erfolgte Aufenthalte an der Sonne sind dabei zu berücksichtigen.

UV-A-Schutzfaktor (UV-A-PF):

Der UV-A-Schutzfaktor muss mindestens ein Drittel des Lichtschutzfaktors betragen. Ein Sonnenschutzmittel mit einem SPF von 30 soll demzufolge einen UV-A-Schutzfaktor (UV-A-PF) von mindestens 10 aufweisen. Zur Prüfung des UV-A-Schutzfaktors wurde von COLIPA eine Empfehlung zur in-vitro-Prüfung herausgegeben. Die Einhaltung des geforderten UVA-Schutzes wird auf den

Packungen durch ein Symbol angezeigt. Es besteht aus einem Kreis, der die Buchstabenkombination „UVA“ enthält.

Nach der heute gültigen Definition sind die früher sehr populären Sonnenschutzprodukte mit Schutzfaktor 2 oder 4 keine Sonnenschutzmittel mehr, da sie die überwiegende Zweckbestimmung (= Sonnenschutz) nicht erfüllen. Zum besseren Verständnis wird auf den Verpackungen neben dem Lichtschutzfaktor noch eine der vier zugeordneten Schutzklassen angegeben (Niedrig, Mittel, Hoch, Sehr hoch).

Mineralische und chemische Filter, Nanopartikel

Mineralische Lichtschutzfilter wirken vor allem physikalisch, indem sie die Sonnenstrahlen reflektieren bzw. brechen und streuen. Die am häufigsten eingesetzten mineralischen Lichtschutzfilter sind Titandioxid und Zinkoxid. Sie werden nicht von der Haut aufgenommen, weil sie funktionieren, indem sie oben auf liegen.

Die meisten chemischen Sonnenschutzmittel enthalten UV-A- und UV-B-Blocker. Am häufigsten verwendet werden: Avobenzon, Benzophenon, Ethylhexyl, Methoxycinnamat, 2-Ethylhexylsalicylat, Homosalat, Octylmethoxycinnamat und Oxybenzon. Viele dieser Verbindungen sind selbst starke Erreger von freien Radikalen. Wenn sie mit UV-Licht in Kontakt kommen, werden sie aufgespalten. Sie erzeugen freie Radikale, die die Fette, Proteine und die DNA von Zellen beschädigen können und mit vorzeitiger Hautalterung und Krebs in Verbindung gebracht werden. Chemische Sonnenschutzmittel können vor Sonnenbrand schützen. Sie schützen jedoch nicht unbedingt vor Basalzellkrebs (heller Hautkrebs). Jüngsten Studien zufolge hat sich die Zahl der Melanome bei Männern, die regelmäßig chemische Sonnenschutzmittel verwenden, und die Häufigkeit von Basalzellkrebs- Erkrankungen bei Frauen erhöht.

Zahlreiche chemische Lichtschutzfilter haben ein beachtliches Problempotential, denn die Filterfunktion beruht darauf, dass Moleküle einen bestimmten Wellenbereich aufnehmen. Das geht nicht spurlos an ihnen vorbei: Sie werden dadurch verändert. Es können neue Molekülverbindungen entstehen, die ein stark allergisierendes Potential haben oder zu phototoxischen Reaktionen führen, also durch Licht oder durch hauteigene Enzyme instabil werden.

In einer Studie des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich wurde zudem ermittelt, dass synthetische Lichtschutzfilter in Labortests wie Hormone reagierten.

Bereits 2003 legten Margret Schlumpf, W. Lichtensteiger und H. Frei umfangreiche Untersuchungen zu den Auswirkungen des massenhaften Einsatzes von synthetischen Lichtschutzfiltern vor. Danach sind wir ihnen gleich doppelt ausgesetzt – über die Haut und über die Nahrungskette, „da diese zumeist fettfreundlichen Verbindungen sich in fetthaltigen Nahrungsmittel, z. B. in Fischen und in der Humanmilch (Muttermilch), anreichern.“

Da wir mit Sonnenschutzmitteln auch in Meere und Seen gehen und sie beim Duschen abwaschen, belasten wir damit auch massiv die Natur. Wie sehr, haben Wissenschaftler bereits untersucht.

Eine erschreckende Schadensdimension beschreiben Meeresbiologen in einer Studie aus dem Jahr 2008. Die Wissenschaftler der Polytechnischen Universität Ancona, Italien, kommen zu dem Schluss: Sonnencremes mit synthetischen Lichtschutzfiltern gefährden weltweit die Korallenriffe.

Ihre Ergebnisse sind alarmierend. Danach führen schon 10 Mikroliter Sonnencreme auf einen Liter Meerwasser dazu, dass Korallen innerhalb von nur vier Tagen komplett ihre Farbe verlieren und bleich werden. Als besonders problematisch werden die chemischen Lichtschutzfilter Ethylhexyl Methoxycinnamate, Benzophenone-3 und -4 sowie Methylbenzylidene Camphor eingeschätzt. Alles Lichtschutzfilter, die wegen ihrer hormonellen Wirkung unter Verdacht stehen.

Die Sonnenpflege unserer Marken ist vollständig frei von synthetischen Inhaltsstoffen, chemischen Lichtschutzfiltern und Nanopartikeln – und damit sogar für Babys und Kinder geeignet.